Interkantonaler Helptag (IKHT) vom 22. Juni 2013 in Lengnau

Über 40 Helpis mit ihren Leitern folgten der Einladung zum diesjährigen IKHT nach Lengnau. Organisiert wurde dieser Anlass von der Helpgruppe Surbtal-Studenland. Mit lustigen Spielen und anspruchsvollen Aufgaben wurde den Teilnehmern auf einem interessanten Parcours auch unser Dorf - vor allem das Judentum in Lengnau - nähergebracht.

Aber der Reihe nach....!

Nicole Laube begrüsste die zahlreich erschienen Gäste aus den Helpruppen Kirchspiel (Leuggern), Help Mythen, Wangen-Brüttisellen-Dietlikon (WaBrDi), Illnau-Effretikon und die Help Embrachertal (LUFRETO – Lufingen, Freienstein, Rorbas, Embrach, Teufen, Oberembrach).
Nicole: "Am Nachmittag findet der Postenlauf in Feld und Flur statt, es gibt keine Gelegenheit für einen Toilettenbesuch. Bitte nehmt so viele Blätter WC-Papier wie ihr für nötig findet" Ungläubiges Staunen - aber jeder bedient sich.
Nicole: "Das war ein Scherz, das WC-Papier wird nicht heute Nachmittag benötigt, sondern - jeder muss sich vorstellen und zwar mit so viel Eigenschaften, wie ihr WC-Papier-Blätter genommen habt!" Gut waren diejenigen dran, die sich sehr vorsichtig eindeckten - andere wiederum mussten einen halben Lebenslauf erzählen.

Nach dieser lustigen Vorstellungsrunde wurden die Gruppen eingeteilt, die sinnigerweise Namen aus der jüdischen Vergangenheit von Lengnau erhielten wie "Judenfriedhof" oder "Frauenbad".

Jeweils zwei Gruppen mussten gegeneinander spielen, sei es im MEMORY, TABU oder Radio DRS. Beim Spiel TABU mussten Begriffe erraten werden. Ein Spieler erhielt eine Karte mit einem Begriff und zusätzlich Wörtern, die tabu waren. Nun musste er den Mitspielern den Begriff erklären ohne diese tabu-Wörter zu gebrauchen, was mitunter sehr schwierig war.

Die nächsten Gruppen spielten Radio DRS mit Nicole als Showmasterin. Sie erhielten einen Buchstaben z.B. N wie Norden. Dann mussten Sie für unterschiedliche Begriffe andere Namen mit diesem Buchstaben finden - also "mitten im "Gesicht" ist eine NASE, oder "nicht weit" ist NAH usw. - auch hier gab es Tücken und manchmal kaum ein Weiterkommen.

Beim Memory waren Aufmerksamkeit und gutes Gedächtnis gefragt!

Und schon war es Zeit für das Mittagessen. Per Auto-Shuttle wurden alle Teilnehmer in den Weiler Vogelsang gefahren wo ihnen im Beizli von Doris Jetzer schon ein wunderbarer Duft nach Pizza in die Nase stieg. Nach der Rangverkündigung der Spiele vom Vormittag und einem feinen Dessert ging es schon weiter.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Judentums. Beim Judenfriedhof befand sich der erste Posten bei dem Verletzungen richtig bezeichnet werden mussten. Weiter ging es dann in Richtung Lengnau, wo Dominik schon mit einer Wasserspritze wartete. Hier mussten mit einem gezielten Wasserstrahl PET-Flaschen getroffen werden und für jede gefallene Flasche durfte ein Logo, das mit Samariterwesen, Rettung ect. zu tun hatte, richtig bezeichnet werden - das Samariterlogo kannten aber wirklich alle!

Beim Gartencenter wartete Jacqueline mit der nächsten kniffligen Aufgabe. Einem Skelett mussten die richtigen Knochen zugeordnet werden, was auch einiges Kopfzerbrechen bereitete. In der Zwischenzeit brannte die Sonne schon ziemlich heiss und alle waren froh, dass immer genug zu Trinken bereit stand.

Bei der Synagoge - dem nächsten Posten - wurden zwei Helpis die Augen verbunden, die dann "blind" einen Verband anlegen mussten. Unglaublich, was die Helpis sogar blindlings können. Und keiner zu klein, ein Helpi zu sein! Der kleine Andrik war mit Feuereifer dabei und verband seinen Vater kunstgerecht.

Beim sogenannten jüdischen Frauenband waren alle gefragt, die über eine gute Fitness und ein grosses Wissen über BLS-AED verfügten. Eine Antwort auf die Fragen von Stefj durfte man nämlich nur geben, wenn man dabei fleissig "Seili gumpte". Da lief der Schweiss, aber die Antworten - Hut ab vor soviel Helpi-Wissen!

Endlich ging es zum letzten Posten mit dem Ampelschema, bevor sich dann alle wieder beim Schulhaus Rietwise zu einem letzten Gesamtfoto einfanden. Ein eindrücklicher Tag ging zu Ende und ich - selber eine Samariterin - bin immer wieder erstaunt, welches Wissen unsere Helpis bereits haben.

Super auch die Organisation des IKHT mit dem OK: Doris Künzle, Nicole Laube, Stefania Jeggli, Dominik Laube und Selina Jeggli, vielen Dank!

 


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