Pfingstlager vom 26. - 28. Mai 2012

(jes) Samstag, 26. Mai 2012

Tag X war gekommen. Endlich Pfi-La 2012! ... aber wo führt unsere Reise dieses Jahr hin? Unbekannt! 5 Help-Leiter (darunter Ober-Guru, Mc Murmi und Tschinggeli) und 12 Helpis trafen sich um 11.45 am Bahnhof Niederweningen … alle voller Aufregung und Erwartungen. Um 13 Uhr kamen wir an unserem erstens und einzig bekannten Ziel an – Landesmuseum Zürich. Noch nie hatte dieser Ort, so viele Help-Gruppen gesehen. Der ganze Innenhof war übersät. Über 470 Teilnehmer waren dieses Jahr dabei – beeindruckend!

Nachdem unsere Rucksäcke, gekennzeichnet mit farbigen Pfeifenputzer, in einem Lastwagen versorgt waren, staunten wir nur, wie die Gruppeneinteilung für den Zürich-OL erfolgreich und mühelos klappte. 72 vermischte Gruppen – Ober-Guru hatte sogar das Glück, drei verschiedenen Sprachteilnehmer bei sich zu haben – waren drei Stunden mit Bus, Tram, Zug und zu Fuss unterwegs, um lustige Posten zu absolvieren. Von Papier-Flieger basteln, zu Kantons- und Länder-Flagge erkennen, bis zum Getränke-Quiz, war alles dabei.

Um 17.30 Uhr ging unsere Reise weiter zu unserer Unterkunft. Ziel wurde endlich bekannt: Dietlikon. Kaum angekommen, erhielten wir unseren feinen Znacht: Grillwurst, Salat und Brot ... mhhh. Danach sicherten wir uns unseren Turnhallenteil, den wir mit Matten und Schlafsäcke bequem einrichteten.

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Ankunft

Wenig Zeit blieb übrig, die Umgebung zu besichtigen. Um 21 Uhr fing der Kantons-Wettbewerb an. Alle Schweizer Kantone wurden vertreten = neue Gruppeneinteilungen, neue Bekanntschaften, neue Spiele – ein neues Abenteuer fing an! Bis 1 Uhr morgens ging für einige Kantons-Spieler der Wettbewerb weiter, während die anderen neue Freundschaften knüpften oder die alten pflegten.

(kud) Sonntag, 27. Mai 2012

Leider war es eine sehr kurze Nacht mit wenig Schlaf. Es ging sehr lange bis bei uns in der grössten Schlafunterkunft Ruhe einkehrte. „Ober-Guru“, „Tschinggeli“ und „Mc Murmi“ trugen massiv dazu bei. Ein Helpi von uns erhielt den Übernamen „Schrini“. Kunststück, wenn man wie eine Robe mit erhöhter Kopflage auf dem Bauch lag. Wir waren überzeugt, dass am Morgen ein Bett samt Nachttisch vorhanden sein muss. Auch, gingen sehr früh die ersten Wecker bei denen los, die wohl vergessen hatten, dass sie nicht zur Arbeit müssen.

Nach dem Frühstück hiess es wieder in die Kantonsgruppen einzustehen. Jede Gruppe erhielt eine Geschichte über ihren Kanton, wie zum Beispiel der Stiefelreiter von Schloss Muri, die als fünfminütiges Theater den anderen Kantonen vor zu spielen war. Da die Vorbereitungszeit sehr lange war, kamen immer bessere Ideen zusammen. Ein männliches Helpi wurde zur weiblichen Schauspielerin, ein Abfall-Container diente als BMW und mit Ästchen wurden Folterungen vollzogen. Nach dem ganzen Theater war es schon wieder Zeit, für das Mittagessen.

Nach dem Mittagessen durften die Workshops, für die man sich vorgängig angemeldet hat, besucht werden. Masken selber herstellen, wobei dann unser neues Mitglied „Euse Härdöpfel“ entstand, Jassen, Tanzen, Alphorn blasen, Züri Zoo, Feuerwache, Entsorgung und Recycling Zürich. Für die, die ihren Workshop vor Ort und nicht in der Stadt Zürich hatten, gab es anschliessend auf dem Gelände verschiedene Relax-Posten, wie Massagen, Kosmetik, etc.. Schon war es wieder Zeit für das Nachtessen.

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Spiel und Spass

Nach dem Nachtessen wurden alle 470 Teilnehmer in 4 Seen aufgeteilt und es gab einen Seen-Kampf. Es galt farbige Bauklötze nach Vorlage richtig zu positionieren, Allgemeinwissensfragen zu beantworten, Bilder zu sortieren, Frisbee zu spielen, ferngesteuerte Autos zu lenken, und vieles mehr. Winner spielten gegen Winner und Loser gegen Loser. Was niemand wusste, am Schluss erhielt nur die beste Loser-Gruppe einen Preis.

Nun wurde die alljährliche Disco gestartet. Dort kam mit der gespielten Musik nicht wirklich Stimmung auf. Statt, dass die Füsse tanzten, schliefen sie ein, was auch der Grund war, das Vereinzelnde bald einen Regelbruch – Regel 3 – riskierten.

Da die Anzahl Steckdosen nicht mit der Anzahl Handys, iPods, etc. der Teilnehmer aufging, wurde neben der Steckdose während des Ladevorgangs gewartet, wobei dann die neben stehende Kaffeemaschine als Reinigungsopfer an die Reihe kam. „Ober Guru“ unterhielt à la Komödie, die ältere Generation, mit „Wie wird eine Kaffeemaschine gereinigt?“, was am nächsten Tag noch für Gesprächsstoff und Gelächter sorgte.

In dieser Nacht kehrte die Nachtruhe viel früher ein, und auch die oben erwähnten Nachtstörer gaben Ruhe.

(lan) Montag, 28. Mai 2012

Nach dem alle gefrühstückt hatten, besammelten wir uns und teilten uns wieder in unsere Kantonsgruppen auf. Es wurden verschiedene Spiele gespielt. Meine Gruppe begann mit einem Stummen-Labyrinth. Der ganzen Gruppe wurde den Mund zugeklebt, und alle standen dann um das Spielfeld, das in verschiedene Teile unterteilt war. Danach musste jemand sich in diesem Spielfeld bewegen, mit Zeichensprache der Gruppe. Das Ziel war möglichst schnell aus dem Feld zu kommen, ohne ein falsches Feld zu betreten. Dies war aber nicht ganz einfach. Als wir es geschafft hatten wurden wir zum nächsten Posten geschickt. Bei diesem Posten bekam jeder einen Luftballon. Wir mussten uns dann in eine Reihe einstellen und den Luftballon zwischen einander einklemmen und so unsere Runden laufen, ohne, dass der Ballon runter fiel. Danach machten wir noch den gordischen Knoten. Anschliessend ging es weiter zum letzten Posten. Zum ein wärmen spielten wir ein Zeitungs-Inselspiel und danach mussten wir zwei Kreise aus unserer Gruppe bilden und so zwei Personen über das Fussballfeld tragen. Hört sich leider leichter an als es ist. Wir fielen insgesamt dreimal hin.

Und dann war es schon Zeit für das Mittagessen – Älplermagronen mit Apfelmus und zum Dessert eine Rakete (Wasserglace). Doch diese Abkühlung reichte nicht allen und dadurch gab es kleine Wasserschlachten untereinander.

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Gruppenbild

Und dann hiess es schon wieder Abschied nehmen. Wie alle Jahre stellten wir uns in einen grossen Kreis auf und ging dann an jeder Person vorbei und verabschiedete sich. Als wir dies endlich geschafft hatten, konnten wir noch kurz hinsetzen und dann hiess es ab zum Bahnhof. Die Heimreise verlief eher ruhig, da die Meisten sehr müde waren.

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